Online-Fahrradvermietung: 8 Tipps für eine erfolgreiche Website

Online-Fahrradvermietung: 8 Tipps für eine erfolgreiche Website

Der Tourismus ist eine jener Branchen, die bereits einen besonders großen Anteil ihrer Umsätze online abschließt. Bei Pauschalreisen, Hotels, Flug- und Bahntickets oder Leihwagen funktioniert das auch schon recht gut. Aber Mietungen und Aktivitäten vor Ort bleiben bisher Schlusslicht in Sachen Onlinebuchung.

Diese 8 Tipps für erfolgreiche Online-Fahrradvermietung (die Sie selbstverständlich auf Segways, Ebikes, Boote oder geführte Touren übertragen können), helfen Ihnen, mehr vom Onlinekuchen abzuschneiden!

  1. Eine aussagekräftige Webadresse ist Pflicht

Vielleicht ist Ihre Fahrradvermietung nur ein Nebenerwerb Ihres erfolgreichen Fahrradgeschäfts, für das Sie bereits seit ein paar Jahren die erfolgreiche Website „pedaltreter.de“ unterhalten? Erstellen Sie trotzdem unbedingt für Ihre Online-Fahrradvermietung eine neue Website! Und der geben Sie gleich einen Namen, der Google und den Besuchern eindeutig signalisiert, warum es da geht – also beispielsweise fahrradvermietung-bad-harzburg.de. Wichtig: das Schlüsselwort „fahrradvermietung“ und eine Orts- oder Regionen-Angabe gehören unbedingt in den Namen Ihrer Webadresse (URL)! Vorteil der eigenen Website: Ihre Kunden finden schneller, was sie suchen und müssen weniger klicken (geduldig ist im Internet niemand!). Sie setzen auf einer themetisch begrenzten Website leichter eine eindeutige Gliederung und Funktionalität um.

  1. Geben Sie dem Kunden, was er sucht!

Hinter dieser Aufforderung verbergen sich gleich drei Aufgaben:

Erstens: fragen Sie sich, welche Kunden sich überhaupt für Ihre Online-Fahrradvermietung interessieren und was sie von Ihnen erwarten. Gemütliche Ebike-Fahrer, die ohne allzu große sportliche Ambitionen Ihre Region erkunden wollen? Mountainbike-Cracks, die nach der nächsten Herausforderung suchen? Die Familie, die auch ihre 3- und 9jährigen Kinder mit auf die Fahrt nehmen will? Und, nicht zuletzt: der Gast, der im Rahmen einer geführten Tour unter sachkundiger Leitung die schönsten Ecken Ihrer Heimat kennen lernen möchte?

Zweitens: Jede dieser Gruppen sollte auf Ihrer Website ganz schnell angesprochen werden – entweder, indem sie bereits die Homepage (z.B. über einen „Slider“ – eine Art Diashow) sachlich wie emotional angesprochen werden und indem sie für jede der Zielgruppen eine eigene Unterseite aufbauen, die Ihr Angebot für die jeweilige Zielgruppe beschreibt.

Und drittens: Bleiben Sie mit Ihren Beschreibungen und Inhalten nicht bei Ihrer Online-Fahrradvermietung als solcher stehen – beschreiben sie die Vorzüge der Region, spezielle Routen und Ziele. Die meisten wollen ja nicht Fahhradfahren an sich, sondern suchen schöne Landschaft, kleine Landgasthöfe zum Einkehren, interessante Sehenswürdigkeiten oder sportliche Herausforderungen.

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  1. Sauberes Layout, gute Bilder

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – dieser Satz gilt im Internetzeitalter mehr denn je. Und auch für Ihre Online-Fahrradvermietung sollten Sie besonders großes Augenmerk auf gelungene, stimmungsvolle Fotos legen, die zeigen, wie man mit den bei Ihnen gemieteten Rädern die Schönheiten des Umfelds erkundet. Wenn möglich, lassen sie diese durch einen professionellen Fotografen erstellen!

Verzichten Sie hingegen auf langatmige Texte – Texte sollten Nutzwert und Fakten vermitteln und schnell auf den Punkt kommen.

Längst ist es nicht mehr nötig, viel Geld für die Entwicklung einer professionellen Website auszugeben. Wir empfehlen: Sie oder Ihr Grafiker sollten ein einfaches „Content Managements System“ wie z.B. WordPress, Joomla oder Drupal nutzen und das Layout nicht völlig neu entwickeln, sondern ein vorgefertigtes Layout („Template“) auf Ihre Bedürfnisse anpassen. So können Sie sehr frühzeitig erkennen, wie Ihre Website (ungefähr) später aussehen wird, dieses Vorgehen führt schneller zu einem guten Ergebnis bei überschaubaren Kosten. Auch die spätere Aktualisierung wird so erleichtert.

  1. Nutzwert 1: Reservieren, Gutscheine, Anfragen

Wir sprachen eben bereits vom Nutzwert – und nicht umsonst kreisen auch die nächsten drei Tipps um dieses Schlagwort. Denn jemand, der nach einer Website zum Thema Online-Fahrradvermietung in Ihrer Region sucht, hat ein ganz konkretes Interesse, das erfüllt, bestärkt und ggf. mit konkreten Handlungsimpulsen bedient werden muss.

Deshalb sollte Ihre Website drei Funktionen unbedingt enthalten und deutlich sichtbar anbieten:

a)     Online-Reservierung: Wie viele Stunden und wann am Tag sind Sie telefonisch erreichbar? Wer im Web surft, tut dies oft abends, in der Mittagspause oder nachts. Und möchte, wenn er sich für Ihre Leihräder interessiert, auch seinem Impuls folgen und auf der Stelle buchen können. Machen Sie’s ihm leicht!

b)    Gutscheine: Mit Gutscheinen erreichen Sie Tages- und Wochenendgäste besonders gut. Die schenkt die Frau dem Mann und umgekehrt, weil man mal wieder „was Schönes unternehmen“ möchte, aber die Details (Termine) erst nachträglich abstimmen kann – sonst wär’s ja keine Überraschung mehr. Deshalb sind Gutscheine ein sinnvolles Instrument, um weitere Gäste zu gewinnen!

c)     Anfrageformular: Wie erwähnt – viele surfen, wenn Sie nicht erreichbar sind. Machen Sie es ihnen leicht, auch zu später Stunde Kontakt zu Ihnen aufzunehmen und integrieren Sie unbedingt ein Anfrageformular in Ihre Website. Halten Sie es so kurz wie möglich und zwingen Sie den Kunden nicht, sieben Felder auszufüllen, um eine Frage („Haben Sie auch Kinderanhänger?“) loszuwerden.

  1. Nutzwert 2: Was geht vor Ort?

So mancher fährt „ins Blaue“ – doch jeder freut sich über konkrete Anregungen, welche Touren bei Ihnen vor Ort möglich sind. Wenn Sie an eine überregionale Radwanderroute angeschlossen sind, sollten Sie dies unbedingt hervorheben und auf diese verlinken (hier ein Beispiel). Doch denken Sie nicht allein „im Großen“ – oft sind es die kleinen Touren an nahegelegene Wäldchen oder Seen, in Dörfer oder zu Ausflugsgaststätten, die für Ihre (potentiellen) Kunden besonders attraktiv sind. Bereiten Sie diese mit ansprechenden Fotos, Angaben zu Streckenverlauf, Länge und Schwierigkeitsgrad auf!

  1. Nutzwert 3: Aktuelles

Ein nahegelegenes Festival? Eine Weinwanderung? Ein Stadtfest oder eine interessante Sportveranstaltung? All das kann ein guter Grund sein, Ihre Region zu besuchen und sich vor Ort mit Fahrrad oder Ebike zu bewegen. Halten Sie die Highlights auf Ihrer Website fest (und aktuell!), Ihre Gäste werden es Ihnen danken!

  1. Vernetze Dich!

Niemand ist eine Insel – schon gar nicht eine Online-Fahrradvermietung. Vernetzen Sie sich mit Unterkunftsvermietern vor Ort, mit Ausflugsgaststätten und Restaurants, mit Hofläden, Manufakturen und Unternehmen, die Werksbesichtigungen anbieten. Manche Angebote, z.B. kombinierte Führungen oder ein gut gefüllter Picknick-Korb, können Ihr Vermietangebot direkt aufwerten. Andere sind attraktive Ziele (siehe 7.), die Ihr Angebot indirekt lohnenswerter machen.

Der Königsweg: Lassen Sie es nicht nur bei Links zu solchen Angeboten (und Backlinks auf Ihres), sondern integrieren Sie die Tourismus-Widgets von Inbooma – so bieten Sie schon auf Ihrer Website geballte Infos und verdienen an jeder vermittelten Buchung gleich mit!

  1. Bleibe im Dialog!

Nicht jeder, der Ihr Angebot interessant findet, wird es gleich und sofort buchen. Bei dem einen stehen die Reisetermine nicht endgültig fest, der eine möchte erst vor Ort entscheiden, ob und wann er bucht.

Machen Sie Angebote, um im Dialog zu bleiben. Bieten Sie eine Registrierung für einen (monatlichen oder zumindest mehrfach in der Saison erscheinenden) Newsletter. Oder nutzen Sie das Inbooma-Widget, um interessierte Kunden auch über ihr Smartphone anzusprechen und so einen letzten Anstoß für eine Fahrradmiete zu geben.

Sie sehen: Eine erfolgreiche Website für Ihre Online-Fahradvermietung kann an vielen Stellen optimiert werden. Und sie bietet viel Raum, immer wieder zu ergänzen, zu verbessern, aktuell zu bleiben. Nutzen sie ihn – und Ihr Online-Vermietgeschäft macht einen Riesenschritt nach vorn!

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