Sichere Passwörter im Web – drei Tipps

Sichere Passwörter im Web – drei Tipps

Heute ist Safer Internet Day. Für uns Anlass genug, drei Tipps für sichere Passwörter im Internet zu geben.

1. Verschlüsseln Sie doch einfach ein wohlbekanntes Wort

Die Grundregel für sichere Passwörter lautet: Verwende auf keinen Fall ein Passwort, dass im Duden steht. Aber es ist ganz leicht, ein bekanntes Wort oder einen Namen so zu verschlüsseln, dass ein Kunstwort draus wird. Verschlüsseln Sie zum Beispiel den Namen „Sabine“ durch Sonderzeichen und Zahlen, indem das a durch ein @ ersetzt, das i durch eine 1 und das e durch eine 3 – dann lautet das Passwort „S@b1n3“. Das kann man sich immer noch gut merken, aber wesentlich schwerer knacken. Ach ja: ihren eigen Namen sollten Sie besser nicht nehmen…

2. Merken Sie sich einen Satz und leiten Sie sichere Passwörter ab

Haben Sie ein Lieblingsgedicht? Ein Motto? Ein Sprichwort? Sagen wir: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ Dann nehmen Sie einfach die Anfangsbuchstaben und schon haben Sie ein halbwegs sicheres Passwort: „EinkMvHg“. Wenn Sie das auch noch mit Tipp 1 kombinieren, dann wirds nochmal sicherer: „E1nkM√Hg“. Und auch hier ein Zusatztipp für sichere Passwörter – dass Sprichwort bzw. der Merksatz sollte wenigstens sechs Worte haben!

3. Passen Sie Ihr Passwort auf jede Zielseite an

Wer immer nur mit einem Passwort arbeitet, macht sich viel leichter angreifbar, wie der jüngste Fall geknackter Passwörter zeigt. Drum passen Sie Ihr Passwort am besten auf die Zielseite an! Wie? Sie haben Ihr Standardpasswort, z.B. S@b1n3. Und dieses Passwort verändern Sie je nach Zielseite, in der es zum Einsatz kommt um den Anfangsbuchstaben der Internetadresse diese Zielseite – also z.B. mit einem G für Google, A für Amazon etc. Diesen Buchstaben stellen Sie grundsätzlich an den Anfang oder das Ende Ihres Passworts, so dass z.B. „GS@b1n3“ oder „S@b1n3A“ draus wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.